Praxis­ver­si­che­rungen

Die Arztpraxis stellt das Fundament für Ihre Zukunft dar. Wir helfen Ihnen dabei, bedarfs­ge­rechte und sinnvolle Versi­che­rungs-Optionen für Sie zu finden, um gegen finan­zielle Schäden innerhalb und um Ihre Praxis in jeglicher Form abgesi­chert zu sein.

Unser Stand­punkt: keinen Euro zu viel inves­tieren, aber dennoch optimal abgesi­chert sein.

Berufs­haft­pflicht

Für Ärzte ist das Haftungs­risiko in den letzten Jahren erkennbar angestiegen. Zahlreiche Risiko­fak­toren in der ärztlichen Berufs­aus­übung wie Fehldia­gnosen, Therapien, Hygiene, fehler­hafte Organi­sation, Aufklärung oder mangelnde Dokumen­tation, sind Möglich­keiten der Schadens­ent­stehung.

Schäden an bzw. durch die Praxis sind ebenfalls nicht auszu­schließen. Mietsach­schäden an den gemie­teten Praxis­räumen, Schlüs­sel­ver­luste oder auch Abwas­ser­schaden sind immer wieder­keh­rende Vorkomm­nisse, die über Ihrer Berufs­haft­pflicht­ver­si­cherung hinaus abgedeckt sind.

Um Ihnen ein umfang­reiches Deckungs­konzept anzubieten, überprüfen wir mit Frage­bögen den Umfang Ihrer Tätigkeit, um Deckungs­lücken zu vermeiden.

Praxis­in­halts­ver­si­cherung

Ihre gesamte Praxis­aus­stattung können Sie zu günstigen Versi­che­rungs­bei­trägen mit maximalem Schutz absichern. Leider lässt sich sehr oft feststellen, dass eine Unter­ver­si­cherung vorhanden ist. Der Versi­cherer muss zum Neuwert ersetzen solange die Versi­che­rungs­summe aus dem Anlage­ver­zeichnis mit den Inhalt identisch ist. In der Praxis­un­ter­bre­chungs­ver­si­cherung zeigt die Erfahrung, dass hier eine ständige Unter­ver­si­cherung vorliegt, da diese nicht mit dem Umsatz überein­stimmt.

Die größten „Schaden­ver­ur­sacher“ sind erfah­rungs­gemäß Feuer, Einbruch/Diebstahl, Vanda­lismus, Leitungs­wasser, teilweise Überspan­nungs­schäden. Hinzu kommt in der Regel ein Umsatz­ausfall, der je nach Dauer der Beein­träch­tigung erheblich sein kann, da im Schadensfall laufende Kosten wie Miet- u. Perso­nal­kosten, Finan­zie­rungs­kosten weiter zu bezahlen sind.

Um eine Unter-/Über­ver­si­cherung zu vermeiden, sollten Sie das Anlage­ver­zeichnis Ihres Steuer­be­raters als Berech­nungs­grundlage verwenden. Vorsicht: Einge­brachte bzw. einge­baute Ausstat­tungen, wie Böden, Beleuchtung und Trenn­wände bzw. Anschaf­fungen, die rasch abgeschrieben wurden, werden in der Regel gerne übersehen!

Elektro­nik­ver­si­cherung

In vielen Praxen steht hochwertige und teure Medizin- und Bürotechnik. Diese ist überwiegend über eine bestehende Praxis­in­halts­ver­si­cherung bei einem klassi­schen Überspan­nungs­schaden abgesi­chert. Bedie­nungs­fehler, Ungeschick­lichkeit (auch durch Ihre eigenen Mitar­beiter) werden ausschließlich von der Elektro­nik­ver­si­cherung übernommen. Cyber­ver­si­che­rungen runden die heutigen Gefahren auch in der Haftung gegenüber Dritten ab. Leider sind die „Folge­kosten“ aus solchen Schaden­vor­fällen extrem hoch und legen teilweise die Praxis still.

Rechts­schutz­ver­si­cherung

Angestellte Ärzte benötigen einen anderen Versi­che­rungs­schutz als ein nieder­ge­las­sener Arzt. Viele Versi­che­rungs­ge­sell­schaften bieten keinen spezi­ellen Arzt-Tarif an. Bei einer Nieder­lassung wird oft versäumt, seinen Versi­cherer zu infor­mieren – so entsteht eine Deckungs­lücke in wichtigen Bereichen, z. B.

Spezial-Straf-Recht­schutz

für die Vertei­digung im Straf-Recht­schutz, Ordnungs­wid­rig­keiten-Recht­schutz und im Diszi­plinar- und Standes-Recht­schutz sowie für den Zeugen­bei­stand und für den Beistand im Verwal­tungs­ge­richts­ver­fahren.

Vertrags-Recht­schutz für Hilfs­ge­schäfte

zur Wahrnehmung recht­licher Inter­essen aus schuld­recht­lichen Verträgen, die im unmit­tel­baren Zusam­menhang mit den Praxis­räumen und ihrer Einrich­tungen stehen.

Regress-Recht­schutz

zur Wahrnehmung recht­licher Inter­essen in Vorver­fahren, welche unter die Sozial­ge­richts­barkeit fallen, und die sich aus Regressen durch die zustän­digen Gremien der Kassen­ärzt­lichen Verei­ni­gungen, sowie der Träger der gesetz­lichen Kranken­ver­si­cherung wegen unwirt­schaft­licher Verord­nungs- oder Behand­lungs­weise ergeben.

Kranken­ta­gegeld versus Betriebs­un­ter­bre­chung

Das Kranken­ta­gegeld bzw. die Praxis­aus­fall­ver­si­cherung dient dazu, Ihren entgan­genen Gewinn und Ihre laufenden Praxis­kosten im länger­fris­tigen Krank­heitsfall abzusi­chern.

Sie haben die Wahl, das Risiko über einer Kranken­ta­ge­geld­ver­si­cherung oder über eine separate Praxis­aus­fall­ver­si­cherung zu versi­chern. Hier gibt es erheb­liche Unter­schiede, die nur im persön­lichen Gespräch die optimale Lösung finden lässt. Der steuer­liche Aspekt ist unter anderen nur ein Punkt, um eine optimale Entscheidung für Ihre Praxis zu finden.